| Gesamtverband
für Kindergottesdienst in der EKD e.V.
Literaturhinweise |
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| Eine ausführliche Literaturliste zu Fachbüchern für die
Arbeit im Kindergottesdienst, Kinderbibelwochen, Kinderbibeltagen usw.
finden Sie auf der Seite www.ekd.de/kindergottesdienst Gute Buchtipps, dazu auch Themenhefte, die einen Überblick über aktuelle Literatur und zum Teil auch Arbeitstipps geben, finden Sie unter: www.ev-buchberater.de. Es ist die Seite des Verbandes evangelischer Büchereien in Deutschland. -------------------------------- Buchbesprechung von Ulrike Lange, Beauftragte für Kindergottesdienst in der Sächsischen Landeskirche zu: Erhard Reschke-Rank (Hg.): Wo bleiben denn die Jungs?, Neukirchener Verlagshaus, 2008
Umfragezahlen zeigen: Kindergottesdienst ist in erster Linie Frauensache – sowohl als Mitarbeiterinnen als auch Teilnehmerinnen. Deshalb ist die Frage spannend „Wo bleiben denn die Jungs?“ – und die Männer natürlich auch! Die Autoren – fünf Männer aus der Kindergottesdienstarbeit der EKD – haben sich dieser Frage gestellt und eine Arbeitshilfe entwickelt, um sowohl Jungs als auch Mitarbeiter für den Kindergottesdienst zu gewinnen. Herausgekommen ist ein Buch mit Konzepten, Ideen und Vorschlägen, wie der Kindergottesdienst für die Jungen spannend wird und bleibt und wie Männer zur Mitarbeit motiviert werden können. Das Buch gliedert sich in drei gut strukturierte und mit Gewinn zu lesende Teile. Im ersten Teil geht es um Grundlegendes: zuerst um Beobachtungen, inwiefern die Interessen der Jungs in den Vorschlägen diverser Kindergottesdienst-Vorbereitungsbücher und -materialien berücksichtigt werden. Festgestellt wird: „…In ihrer Mehrheit sind diese Aktivitäten solche, die eher die Ruhigen, die in sich gekehrten Kinder und die Mädchen ansprechen. Laute, rhythmusbetonte, kraftvolle Angebote gibt es nicht. Gebastelt wird mit Papier und Schere, nicht mit Säge und Hammer…“ (S.13) Was das Besondere an Jungen ist, wird im Versuch einer Bestandsaufnahme erforscht. Jungs sind auch Kraftpakete. Mit ihrer ansteckenden Lebensfreude brauchen sie Angebote, die ihr So-Sein unterstützen und fördern. Die „Bewegungskünstler und Visionäre, die Abenteurer und Konstrukteure, die genialen Erfinder und Praktiker, die sorgfältigen Beobachter und Nachahmer, die Musiker und Detektive, die geheimnisvollen Denker und die Wortgewandten“ (S. 22) sollen (auch) im Kindergottesdienst vorkommen dürfen, damit „diese Seiten in ihnen zum Leben erweckt werden können.“ Folgen hat das Thema natürlich auch für das Gottesbild, das vermittelt werden soll. Die Überlegungen dazu lassen nachdenklich werden und fordern den Leser und die Leserin auf, sich selbst auf die Suche zu machen und zu entdecken, dass die Erfahrungen der Menschen in der Bibel und die eigenen dazu nicht ausreichen, Gott zu erfassen. Unsere Vorstellungen von Gott bleiben immer nur Stückwerk. „Wir brauchen den kraftvollen und allmächtigen Gott, den Gott, der uns Aufgaben stellt, vielleicht brauchen ihn die Jungen besonders.“ (S.26) Die Praxistipps im zweiten Teil beschränken sich nicht nur auf jungentypische Methoden. Zuerst rücken die Mitarbeiter in den Blick. Klar und deutlich lautet die Forderung: „Holt die Männer in die Kindergottesdienstteams!“ Natürlich gibt es dafür keine Patentrezepte, aber Anstöße zur Motivation und Möglichkeiten, die „Hemmschwellen“ so niedrig wie möglich zu halten, damit Männer sehen und erleben können, wie schön es ist, mit Kindern Gottesdienst zu feiern. Viele praktische Ideen, z.B. wie Liturgie spielerisch gestaltet werden kann, welche Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten geeignet sind, wie mit Jungs Musik gemacht werden kann, thematisch bezogene, fröhliche Spiele für drinnen und draußen und weitere Themen, die Jungen gut tun, geben Anregungen zur lebendigen Gestaltung der Kindergottesdienste. Natürlich kann die Fülle kreativer Ideen in diesem Heft nicht ausgeschöpft werden. Dafür hätte ich mir gern noch weiterführende Literaturangaben gewünscht. Spannende Erzählungen zu verschiedenen biblischen Geschichten, die nicht nur für Jungenohren geeignet sind, beschließen das Buch, das in jedes Kindergottesdienstteam gehört, das sich danach sehnt, endlich sagen zu können: „Hier sind sie doch, unsere Jungs und Männer!“
Buchbesprechung
von Urd Rust, Landespfarrerin für Kindergottesdienste in der Pfalz Trotz aller Kirchen- und Gottesdienstferne lassen immer noch erstaunlich viele junge Eltern ihr Kind taufen. Wenn dies auch nicht wie früher in den ersten Lebensmonaten geschieht, dann aber doch in den ersten Lebensjahren, im Vorschul- oder im Grundschulalter. Und so wird eine Taufe immer öfter zu einer besonderen Gestaltungsaufgabe: Täuflinge, Eltern, Paten wollen einbezogen werden, Geschwister und Freunde sollen beteiligt sein. Die Taufe kann selbst wieder missionarisch wirken. Traditionen wieder bewusst zu machen, kreativ und phantasievoll miteinander zu feiern, mit allen Sinnen zu beten, zu singen und biblische Geschichten zu erleben, Kinder und Erwachsene zu beteiligen ist Ziel einer Arbeitshilfe zur Taufe, die die Kindergottesdienstpfarrerin der Westfälischen Kirche verfasst hat. Sieben Symbole zur Taufe (Name, Wasser, Licht, Segenshand, Kleid, Kreuz, Brot) werden in ihrer Bedeutung für die Taufe entfaltet. Viele Bausteine und Materialien für Gottesdienste und andere Veranstaltungen zum Thema Taufe sind hier gesammelt. Nach einer Einführung in das Thema und in die Gottesdienstordnung sowie grundsätzlichen Tipps folgen die sieben Gottesdienste. Sehr praktisch ist die griffige Gestaltung der Symbole in einer Brotdose (Taufbox) und durch die zarten Aquarelle, die in einer Postkartensammlung vorliegen. Beides kann bei den beiden Verlagen separat bestellt werden. Jeder
Gottesdienstentwurf beginnt mit dem jeweiligen Aquarell und seiner
Beschreibung. Ein (Lied)- text führt in das Symbol ein. Es folgen die
Liturgien, gefüllt mit Liedern, Gebeten, Geschichten, liturgischen Texten
und Ideen. Weitere Liedvorschläge und kreative Ideen ergänzen die
Materialien. Alle Materialien stammen aus der Praxis und lassen die
Begeisterung derer, die sie entwickelt haben, spüren. Die Sprache ist leicht
verständlich, nimmt aber auch viele traditionelle Formulierungen auf. Um so
überraschender sind Sprachspiele und Nebenbemerkungen, die die Autorin in
ihrer liebevollen Bodenständigkeit erkennen lassen. Auf jeden Fall ist es
ein Buch voller Ideen zur Taufe, das Lust auf neue Taufgottesdienste mit
Beteiligung der kleinen und großen Gemeinde machen. -------------------------------------- Literaturhinweise nach der Ihr werdet euch wundern 2. Werkbuch Kindergottesdienst, Ihr werdet euch wundern. Impulse und
Ideen für der Praxis aus der Gesamttagung für Kindergottesdienst 2006,
Aussaat-Verlag, ISBN 13: 987-3-7615-5497-5 ----------------------------------- Besprechung von ----------------------------------- Hinweis: ------------------------------------------ Gottesdienstentwurf ---------------------------------------------- Wenn Sie uns eine kleine Besprechung oder einen kurzen
Erfahrungsbericht zu einem Buch oder einer Veröffentlichung zukommen lassen möchten, nutzen Sie bitte die Adresse der 1.
Vorsitzenden des Gesamtverbandes, Brigitte Messerschmidt:
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